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	<title>Eric Haas</title>
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	<description>Web 2.0 und vieles mehr...</description>
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		<title>77 Menschen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 06:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaubliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern rollt sie wieder über uns hinweg – die Informationslawine der Medien. Seit gestern erfahren wir zum wiederholten Male, wie der Massenmörder aus Norwegen mit Vor-, Zweit- und Nachnamen heißt, wie alt er genau ist, welchen familiären Verhältnissen er entstammt, welche (w)irren Ziele er verfolgt und sehen ihn mit gehobenem Arm (die damit verbundene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern rollt sie wieder über uns hinweg – die Informationslawine der Medien.    <br />Seit gestern erfahren wir zum wiederholten Male, wie der Massenmörder aus Norwegen mit Vor-, Zweit- und Nachnamen heißt, wie alt er genau ist, welchen familiären Verhältnissen er entstammt, welche (w)irren Ziele er verfolgt und sehen ihn mit gehobenem Arm (die damit verbundene Andeutung will ich nicht aussprechen) im Gerichtssaal.</p>
<p><strong>Ist das die gemeinhin als “Informationspflicht” deklarierte Berichterstattung?</strong></p>
<p>Wo endet diese Informationspflicht und wann machen sich Medien zum Handlanger von <strike>Menschen</strike>… sorry, dieser Begriff ist eine Beleidigung an alle Opfer… von verachtungswürdigen Individuen, die nur ein Ziel verfolgen:     <br />Einmal in ihrem kümmerlichen Leben nicht durch menschliche Leistung, sondern irgendwie (und sei es durch Inkaufnahme des Todes zahlloser Unschuldiger) eine weltweite Plattform zu bekommen.</p>
<p>Was für eine Farce ist diese “Informationspflicht” der Medien, die uns (wenn dann) nur im Nebensatz über Menschen informiert, die andere (z.T. ihnen gänzlich unbekannte) Menschen selbstlos und unter Einsatz ihres eigenen persönlichen Lebens retten, aber Massenmördern die Möglichkeit geben, ihre gesellschaftsfeindlichen Vorstellungen zu präsentieren?</p>
<p>Wann fängt die Presse an, sich selbst und ihre Ziele in Relation zur Gesellschaft zu stellen? Was muss passieren, damit wir (als Gesellschaft) erkennen, welche Vorstellungen und Ziele wir damit indirekt oder direkt unterstützen?</p>
<p><strong>77 Menschen fehlen uns!</strong></p>
<p>Sind 77 – in Worten <strong>siebenundsiebzig</strong>! – rücksichts- und grundlos in Selbstjustiz hingerichtete, größtenteils junge Menschen kein Grund, unseren Umgang mit dieser Informationspflicht zu überdenken und uns zu fragen, wie weit diese gehen darf und soll?</p>
<p>77 Menschen hatten ein Leben vor sich!    <br />Ihre Leben sind unwiederbringlich ausgelöscht und sie hinterlassen Familien, deren Schmerz unvorstellbar und nicht im Entferntesten nachvollziehbar ist.</p>
<p>77 Menschen, die Träume, Wünsche und ihre individuellen Vorstellungen vom Leben hatten und niemals auch nur ansatzweise daran dachten, zum namenlosen Werkzeug eines verachtungswürdigen Individuums zu werden.</p>
<p>77 Menschen, die eine Zukunft vor sich hatten, ehe sie jäh und ungefragt daran gehindert wurden, diese jemals zu erleben und frei in unserer Gesellschaft zu gestalten.</p>
<p>77 Menschen, von denen vielleicht der ein oder andere unseren Weg unter anderen Umständen gekreuzt und uns (vielleicht auch nachhaltig) geprägt hätte.</p>
<p>77 Tote… das sind siebenundsiebzig zu viel.</p>
<p>Demgegenüber steht ein einzelnes, verachtungswürdiges Individuum, dessen komplettes Leben und alle Einzelheiten umfassend hinterfragt, diskutiert, veröffentlicht und analysiert werden.</p>
<p><strong>Meine persönliche Konsequenz</strong></p>
<p>Ich habe meine Konsequenz daraus gezogen und wechsle bewusst im Fernsehen und Radio den Sender, denn ich will mir weder den Namen dieses Massenmörders merken, noch will ich ihn oder seine Vorstellungen und Gründe hören – allein aus Respekt vor den 77 Opfern, die viel zu früh und grundlos starben und deren Vor-, Zweit- und Nachnamen ich kein einziges Mal in den Berichterstattungen der aktuellen Tage höre oder lese.</p>
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		<title>Twitter: &#8220;Promoted Tweets&#8221; &#8211; das lang erwartete Business-Modell?</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 11:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Business Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Promoted Tweets]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, da sprech’ ich noch vor einigen Tagen vom fehlenden Business-Modell bei Twitter und schon wird man eines Besseren belehrt. Twitter plant die Integration sog. “Promoted Tweets” (bin auf die deutsche Übersetzung gespannt – wie wär’s mit “Geförderte Tweets”, “Unterstützte Tweets” oder “Begünstigte Tweets” ). Diese Tweets, die “werbenden Charakter” besitzen, werden in der Anfangsphase [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, da <a href="http://www.h-d-c.de/blog/?p=107" target="_blank">sprech’ ich noch vor einigen Tagen</a> vom fehlenden Business-Modell bei Twitter und schon wird man <a href="http://blog.twitter.com/2010/04/hello-world.html" target="_blank">eines Besseren belehrt</a>.</p>
<p><strong>Twitter plant die Integration sog. “<em>Promoted Tweets</em>”</strong> (bin auf die deutsche Übersetzung gespannt – wie wär’s mit “<em>Geförderte Tweets</em>”, “<em>Unterstützte Tweets</em>” oder “<em>Begünstigte Tweets</em>” <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> ).<br />
Diese Tweets, die “werbenden Charakter” besitzen, werden in der Anfangsphase primär von “…<em>Best Buy, Bravo, Red Bull, Sony Pictures, Starbucks, and Virgin America…</em>” bereitgestellt und sollen zunächst nur auf der Such-Ergebnisseite an erster Stelle eingeblendet werden, wobei sie auch als solche deutlich gekennzeichnet sind.<br />
Die Funktionalität dieser Tweets soll dabei identisch mit sämtlichen anderen Tweets (Retweet, Antwortmöglichkeit, Favorisierung etc.) sein.</p>
<p>Ich schreibe deswegen “<em>zunächst</em>”, weil Twitter bereits selbst erklärt, diese neue Form prüfen und daraus lernen zu wollen, wie diese Tweets von den Usern angenommen werden und welche Erfahrungen sich daraus für zukünftige Einsatzzwecke ableiten lassen.<br />
Vermutlich wird es aber darauf hinauslaufen, dass “Promoted Tweets” zukünftig auch zufällig in den eigenen Stream eingestreut werden, wenn – ja, wenn – sich die Twitter-Gemeinde nicht “zu sehr” sträubt oder in Scharen der Plattform den Rücken kehren sollte. <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ob es aber angenommen wird, wird (wie immer) von den eigentlichen Inhalten der &#8220;Promoted Tweets&#8221; abhängig sein, denn nur echter Mehrwert ist für den User entscheidend.<br />
Daher ist auch zu vermuten, dass Twitter hier (hoffentlich) großen Wert auf die Abkehr von bisherigen Werbe-Botschaften legt. <br />
Laut eigener Aussage will Twitter daher auch nur jene “Promoted Tweets” weiterhin verwenden, die tatsächlich von den Usern angenommen werden und weniger attraktive PTs umgehend wieder einstellen.<br />
Wir alle wissen aber, dass diese Aussage sehr dehnbar ist, denn hier geht es um “Paid Content” und dieser besitzt aus wirtschaftlicher Sicht eines Unternehmens (natürlich auch bei Twitter) gravierenden Einfluss und entsprechende Argumente.</p>
<p>Tatsache ist aber, dass sich auch diese “Promoted Tweets” organisch in das Twitter Ecosystem einfügen sollen und somit nach wie vor keine wirkliche Ads-Einbindung im herkömmlichen Sinne darstellen.<br />
Das könnte ein möglicher Erfolgsfaktor für dieses angekündigte Novum in der Geschichte von Twitter sein, denn an der Usability wird sich dadurch nichts ändern.</p>
<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass es einen logischer Schritt darstellt und ich sehe jetzt bereits die zahllosen Twitter-Clients (<a href="https://hootsuite.com" target="_blank">Hootsuite</a>, <a href="http://www.tweetdeck.com/" target="_blank">TweetDeck</a>, <a href="http://seesmic.com/" target="_blank">Seesmic</a> etc.) mit der optionalen Funktion “<em>Show Promoted Tweets</em>”.<br />
Ob dies aber auch <a href="http://www.atebits.com/tweetie-iphone/" target="_blank">Tweetie</a> anbieten wird, dürfte stark bezweifelt werden. <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Aus diesem Grund ist jetzt auch die Akquise von Tweetie in ihrem Gesamtzusammenhang für Twitter nachvollziehbar&#8230;</p>
<p>Viele Grüße Euch allen “da draußen” und happy Gezwitscher,<br />
Eric</p>
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		<title>Twitter: &#8216;Mehr wert&#8217; oder Mehrwert?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 00:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieder habe ich – zugegeben – gerne einen Abend auf Twitter verbracht. Immer wieder spannend, rührseelig, unterhaltsam und interessant zugleich. Man liest Aussagen von Leuten, die man niemals zuvor kannte und – vielleicht – auch nie wieder sehen wird, aber gerade das macht die Spannung aus. Doch je mehr ich mich umgesehen habe, umso mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder habe ich – zugegeben – gerne einen Abend auf Twitter verbracht.<br />
Immer wieder spannend, rührseelig, unterhaltsam und interessant zugleich.<br />
Man liest Aussagen von Leuten, die man niemals zuvor kannte und – vielleicht – auch nie wieder sehen wird, aber gerade das macht die Spannung aus.</p>
<p>Doch je mehr ich mich umgesehen habe, umso mehr bin ich erstaunt. Da folgen gar nicht wenige Twitterer 1.000 und mehr anderen Twitterern und haben selbst 1.000 und mehr Twitterer.</p>
<p>Das führte mich zu den folgenden Fragen:</p>
<ul>
<li>Wann ist ein Twitterer ein “wertvoller” Twitterer? Kann man das überhaupt sagen?</li>
<li>Wenn er möglichst viele Tweets liefert?</li>
<li>Wenn er möglichst viele Follower hat?</li>
<li>Wenn er selbst abertausenden Twitterern folgt?</li>
</ul>
<p>oder ganz einfach:</p>
<p><strong>Was ist “Erfolg” beim Twittern?</strong></p>
<p>Um sich dem Kern des Themas nähern zu können, sollte man die Umstände genauer betrachten.<br />
Wunderschöne Statistiken zeigen jede Woche, welche Twitterer die (vermeintlich) “erfolgreichsten” sind.<br />
<a href="http://www.twopcharts.com/main.php?source=de" target="_blank">Twopcharts</a> und viele andere Services liefern Statistiken, die das Web-Volk offensichtlich begehrt – gemessen an den tatsächlichen Followern, den neu hinzugekommenen Followern, den veröffentlichten Tweets und und und…</p>
<p>Meines Erachtens ist aber “Erfolg” beim Twittern die Kunst, Menschen zu binden – sie zu fesseln und sie dazu zu bringen, den Tweets im wahrsten Sinne des Wortes zu “folgen” (und nicht nur zu konsumieren).</p>
<p>Die meisten Tweets drehen sich dabei um private Infos.<br />
Der eine Tweet “informiert”, dass er gerade einem persönlichen Bedürfnis nachgehen muss.  Der andere weist darauf hin, dass er oder sie gerade die Wohnung verlässt und wieder ein anderer Tweet berichtet, dass er das selbe Fernsehprogramm wie ich sieht und lässt seine Meinung dazu ab.</p>
<p>Aber auch professionelle Inhalte werden gezwitschert (ein Großteil davon befindet sich in den oben genannten Charts) und binden viele andere Twitterer.</p>
<p>Doch an diesem heutigen Abend habe ich mich auch gefragt, was macht das Phänomen Twitter aus und warum “followe” ich einem mir bislang unbekannten Twitterer, um die Äußerungen regelmäßig und ohne Unterlass angezeigt zu bekommen?</p>
<p><strong>Twitter und die Authentizität</strong></p>
<p>Es ist das lebensnahe Element – die Welt “da draußen”, von der ich mich bei jedem meiner Blogeinträge verabschiede.<br />
Professionell wird diese Lebensnähe auch als “Authentizität” bezeichnet, die uns das Gefühl gibt, dabei oder gar ein Teil von ihr zu sein.<br />
Doch es ist nicht nur ein Gefühl – es ist die Realität oder zumindest ein erheblicher Anteil an dieser.</p>
<p>Leider (t)wittern aber einige Agenturen das große Geschäft darin – ganz nach dem Motto:<br />
“<em>Endlich können wir zig-tausend Leute gleichzeitig erreichen, kostenlos und ohne großen Aufwand!</em>”<br />
Werbung ist schließlich dafür da, dass sie unters Volk kommt – wozu sonst?</p>
<p><strong>“Denn sie wissen nicht, was sie tun”</strong></p>
<p>Also wird losgetwittert und jede noch so unbedeutende Werbe-Botschaft über diesen herrlichen “Kanal” verbreitet.<br />
Doch was die oben genannten Agenturen nicht ahnen können ist, dass der private Tweet eines Users, der gerade den Müll rausbringt, mehr interessiert und mehr Unterhaltungswert besitzt, als jede noch so schön auf 140 Zeichen getrimmte Werbe-Platitüde.<br />
Der “Unfollow”-Button ist eben nur zwei Klicks entfernt…</p>
<p>Und schon sind wir wieder beim Content, “echtem” Content – eben “<strong>Mehrwert</strong>”.<br />
Ich höre schon wieder das Gestöhne:<br />
”<em>Unsere Werbe-Botschaft ist doch <strong>mehr wert</strong> als das Gelaber von Michaela aus Castrop-Rauxel!</em>”</p>
<p><strong>Falsch gedacht!<br />
</strong>Michaela aus Castrop-Rauxel (Gibt’s Dich eigentlich? <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) ist eine reale Person, die <strong>authentisch</strong> (da sind wir wieder bei der Lebensnähe!) das widergibt, was ihr gerade widerfährt.</p>
<p>Während ich nämlich vor dem PC sitze, geht Michaela in die Küche, um ihrem Sohn “Spaghetti Bolognese” zu kochen, Peter freut sich wie ein Kind über das Tor von Bayern gegen Stuttgart und Susanne muss eben noch mal ein paar allgemeine Gedanken im Zug von der Arbeit loswerden.</p>
<p><strong>Keine Werbung – bitte!</strong></p>
<p>Twitter selbst kommt nämlich gänzlich ohne Werbung aus… spannend, nicht wahr?<br />
Da ist die Hälfte des Bildschirms leer – außer vielleicht (m)einem Hintergrundbild.</p>
<p>Für einige Agenturen der blanke Horror – vergeudeter Platz, den man doch soooo herrlich mit Werbung “zukleistern” könnte.<br />
Tja, aber eben das macht auch Twitter aus… ein Ort für das “Persönliche”.<br />
Klingt irgendwie pathetisch, ich weiß, aber ich befinde mich auf einer Plattform, auf der ich nicht ständig in schrillen Farben, Tönen oder Videos daran erinnert werde, dass ich dringend eine kostenlose Probefahrt mit dem neuesten Auto des Herstellers XYZ machen oder doch einfach mal eben mein Konto bei der Bank eröffnen sollte, die “nur” einen Klick weit entfernt sei.</p>
<p>Und das ist ein weiterer, wichtiger Aspekt, der Twitter so einzigartig macht – so “unique”.<br />
Aber-Millionen von Usern auf einer einzigen Plattform, die keine einzige Werbung (oder neudeutsch “Ad”) angezeigt bekommen.</p>
<p><strong>“<em>Und da sollen Firmen und Agenturen keinen Platz haben?</em>”</strong></p>
<p>Doch!<br />
Haben Sie, aber eben in einem ganz anderen Sinne, als der bislang bekannte.<br />
Ich will etwas von den Agenturen erfahren, ich will ihnen auch auf Twitter followen.</p>
<p><strong>ABER:</strong> Nicht aus dem bisherigen Blickwinkel zahlreicher Firmen/Agenturen.</p>
<p>Ich will sie <strong>auch(!) </strong>authentisch erleben – eben lebensnah.<br />
Ich will von Erfolgen genauso lesen, wie von Missgeschicken, ich will die Menschen dahinter, Backstage-Fotos von Werbe-Shootings auf <a href="http://www.twitpic.com" target="_blank">Twitpic</a> sehen, Outtakes und und und…</p>
<p>Dann – und nur dann – sind diese Twitter-Accounts für mich relevant und nicht nur <strong>mehr wert</strong>, sondern besitzen auch echten <strong>Mehrwert</strong>. <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>In diesem Sinne und viel Spaß beim Zwitschern “da draußen”,<br />
Eric</p>
<p>PS: Unter <a href="http://twitter.com/hdcnews" target="_blank">@hdcnews</a> findet ihr mich auf Twitter <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Twitter &amp; Tweetie: Das Geschäftsmodell?</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=92</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 18:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetie]]></category>
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		<description><![CDATA[Klingt auf den ersten Blick recht spektakulär: Twitter hat Tweetie übernommen. Auf den zweiten Blick fragen sich wahrscheinlich einige, wer davon in welcher Höhe profitiert hat oder profitieren wird, denn Twitter ist kostenlos und ein erkennbares Geschäftsmodell liegt nach wie vor nicht vor (oder?) und Tweetie kostet derzeit noch im Apple-Store 2,39 € in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt auf den ersten Blick recht spektakulär: <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> hat <a href="http://www.atebits.com/tweetie-iphone/" target="_blank">Tweetie</a> übernommen.</p>
<p>Auf den zweiten Blick fragen sich wahrscheinlich einige, wer davon in welcher Höhe profitiert hat oder profitieren wird, denn Twitter ist kostenlos und ein erkennbares Geschäftsmodell liegt nach wie vor nicht vor (oder?) und Tweetie kostet derzeit noch im Apple-Store 2,39 € in der Version 2.</p>
<p>Allerdings soll Tweetie den Angaben zufolge zukünftig als “Twitter for iPhone” auch kostenlos erhältlich sein.</p>
<p>Ich könnte mir aber vorstellen, dass die mit Twitter (meist) verbundenen Bewegungs- und Persönlichkeits-Profile (speziell durch die immer mehr von Twitter forcierten, <a href="http://mobile.blog.twitter.com/" target="_blank">offiziellen Clients für Mobilgeräte</a>) spannende Daten für evtl. zukünftige Geschäftsmodelle liefern könnten.</p>
<p>Google steht heute zentral in der Kritik der Datenschützer als sog. “Datenkrake”, aber wie ist das eigentlich mit Twitter…?<br />
Wollte es nur mal so in den Raum stellen…</p>
<p>Viele Grüße und viel Spaß Euch “da draußen”,<br />
Eric</p>
<p>Mehr Details dazu u. a. hier:<br />
<a href="http://www.loiclemeur.com/english/2010/04/of-course-were-hole-fillers-and-why-no-one-should-depend-on-only-one-platform.html">http://www.loiclemeur.com/english/2010/04/of-course-were-hole-fillers-and-why-no-one-should-depend-on-only-one-platform.html</a><br />
<a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2010/04/09/evan-williamss-message-to-twitter-developers/">http://bits.blogs.nytimes.com/2010/04/09/evan-williamss-message-to-twitter-developers/</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>DHL Packstationen: Vorsicht &#8211; Phishing!</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=87</link>
		<comments>http://www.h-d-c.de/blog/?p=87#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 16:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaubliches]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Post]]></category>
		<category><![CDATA[DHL]]></category>
		<category><![CDATA[Packstation]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe soeben die folgende E-Mail erhalten: Auffallend dabei ist, dass die Umlaute alle durch “ae”, “oe” und “ue” ersetzt wurden. Ansonsten könnte man direkt meinen, es handle sich um eine echte E-Mail von DHL. Tatsache ist aber, dass es sich um einen Phishing-Versuch handelt, denn die damit verbundene Domain “dhl-24.de” ist nicht durch die Deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe soeben die folgende E-Mail erhalten:</p>
<p><a href="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/emaildhl24.de_.png"><img style="display: inline; border: 0px;" title="email (dhl-24.de)" src="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/emaildhl24.de_thumb.png" border="0" alt="email (dhl-24.de)" width="504" height="304" /></a></p>
<p>Auffallend dabei ist, dass die Umlaute alle durch “ae”, “oe” und “ue” ersetzt wurden.<br />
Ansonsten könnte man direkt meinen, es handle sich um eine echte E-Mail von DHL.</p>
<p>Tatsache ist aber, dass es sich um einen Phishing-Versuch handelt, denn die damit verbundene Domain “dhl-24.de” ist nicht durch die Deutsche Post registriert worden, sondern befindet sich bei 1&amp;1.</p>
<p>Ein Blick auf die Seite offenbart, wie perfide “echt” die <strong>Phishing-Seite</strong> gemacht ist:</p>
<p><a href="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/dhl24.de_.png"><img style="display: inline; border: 0px;" title="dhl-24.de" src="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/dhl24.de_thumb.png" border="0" alt="dhl-24.de" width="500" height="378" /></a></p>
<p>Zum Vergleich die <strong>Originalseite der DHL-Packstations</strong>-Seite:</p>
<p><a href="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/dhl.de_.png"><img style="display: inline; border: 0px;" title="dhl.de" src="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/dhl.de_thumb.png" border="0" alt="dhl.de" width="503" height="330" /></a></p>
<p>Klar ist auch, was die Betreiber dieser Phishing-Website verfolgen – sie wollen die Päckchen und Pakete der einzelnen Packstationen durch die Angabe der Daten der User “leer” räumen.</p>
<p>Also – die echte Webseite von DHL lautet nach wie vor <a href="http://www.dhl.de">http://www.dhl.de</a> – und NUR diese solltet ihr verwenden!</p>
<p>[edit, 12.04.2010]:<br />
Informationen zum korrekten Umgang mit der eigenen PIN und weitere Sicherheitshinweise hat DHL auf <a href="http://www.dhl.de/de/paket/privatkunden/packstation/sicherheitshinweise.html" target="_blank">dieser Seite</a> zusammengestellt.</p>
<p>Viele Grüße allen da draußen,<br />
Eric</p>
<p>Mehr Details dazu:<br />
<a href="http://www.teltarif.de/arch/2009/kw06/s32908.html">http://www.teltarif.de/arch/2009/kw06/s32908.html</a><br />
<a href="http://www.virenschutz.info/beitrag-DHL-Kunden-durch-Phishing-Angriff-bedroht-1971.html">http://www.virenschutz.info/beitrag-DHL-Kunden-durch-Phishing-Angriff-bedroht-1971.html</a><br />
<a href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/27706/0/Dreiste-Phishing-Attacke-auf-DHL-Kunden">http://www.onlinekosten.de/news/artikel/27706/0/Dreiste-Phishing-Attacke-auf-DHL-Kunden</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Snap.com: How to refresh snapshots for links with AJAX</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=77</link>
		<comments>http://www.h-d-c.de/blog/?p=77#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 12:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[AJAX]]></category>
		<category><![CDATA[javascript]]></category>
		<category><![CDATA[snap.com]]></category>
		<category><![CDATA[snapshots]]></category>
		<category><![CDATA[tipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.h-d-c.de/blog/?p=77</guid>
		<description><![CDATA[Those of you who use snap.com for showing thumbnails of links on their website might have the same prob I had: When loading parts of the website (using AJAX) which include a link the snap-function doesn’t recognize these links and doesn’t offer a snapshot since the website has already been loaded. Originally, you only had [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Those of you who use snap.com for showing thumbnails of links on their website might have the same prob I had:</p>
<p>When loading parts of the website (using AJAX) which include a link the snap-function doesn’t recognize these links and doesn’t offer a snapshot since the website has already been loaded.</p>
<p>Originally, you only had to integrate the following function at the end of your JS-function and the links of the AJAX-parts have been recognized also:</p>
<blockquote><p><font size="2">…        <br /></font><font size="2">SNAP_COM.shot_main_js();        <br />…</font></p>
</blockquote>
<p>BUT snap.com changed their code and now it won’t work any longer.</p>
<p>If you now want to refresh the page to even recognize the AJAX-driven links simply add the following line (bold) to your existing code:</p>
<blockquote><p><font size="2">…        <br /><strong>SNAP_COM.shot_main_js_called = false;</strong></font><font size="2">        <br /></font><font size="2">SNAP_COM.shot_main_js();        <br />…</font></p>
</blockquote>
<p><font size="2">This should solve the issue and all links added via AJAX on your website should now be recognized by snap.com also. <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </font></p>
<p><font size="2">Hope I could somehow and best wishes,      <br /></font><font size="2">Eric</font></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Crowdsourcing – Qualität oder Quantität?</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=66</link>
		<comments>http://www.h-d-c.de/blog/?p=66#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Knowhow Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein nicht ganz neues Schlagwort macht seit ca. 2 Jahren im Web 2.0 die Runde &#8211; Crowdsourcing. An sich ist das Prinzip nicht neu – lediglich der Begriff, denn jede Form von Kooperation von Usern stellt eine Form des Crowdsourcing dar, indem sie Meinungen zu einem Aspekt oder Produkt austauschen, Verbesserungen vorschlagen und gemeinsam einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein nicht ganz neues Schlagwort macht seit ca. 2 Jahren im Web 2.0 die Runde &#8211; <strong>Crowdsourcing</strong>.</p>
<p>An sich ist das Prinzip nicht neu – lediglich der Begriff, denn jede Form von Kooperation von Usern stellt eine Form des Crowdsourcing dar, indem sie Meinungen zu einem Aspekt oder Produkt austauschen, Verbesserungen vorschlagen und gemeinsam einen neuen/anderen Weg empfehlen oder suchen.</p>
<p>Doch das Crowdsourcing, das in den Medien umherschwirrt ist eine weitergehende Form der Kooperation – nämlich der zwischen Unternehmen und Usern.<br />
Das ist zwar auch nicht ganz neu, denn Kundenservice (Unternehmens-seitig) und Kunden (User-seitig) haben schon seit jeher Informationen und auch Verbesserungsvorschläge ausgetauscht.<br />
Neu, interessant und spannend zugleich ist lediglich die öffentliche Diskussion und Auseinandersetzung – speziell im Internet.</p>
<p><strong>Wer profitiert von wem und warum?</strong></p>
<p>Oft genug werden im Zusammenhang mit dem erwähnten Crowdsourcing Unkenrufe wie “<em>Die klauen doch nur die Ideen!</em>” (auf Seiten der User) oder “<em>Da kommt zu viel Müll!</em>” (auf Seiten der Unternehmen) laut.</p>
<p>Doch genau das ist die Gratwanderung und Herausforderung, die Crowdsourcing eben nicht zu einem “Kinderspiel” macht, das man so “<em>nebenbei</em>” erledigen kann, sondern exakte Planung, Konzentration auf das Wesentliche bzw. die Ziele und ein feines Gespür für die Umstände und natürlich auch die Wünsche der Kunden (hier: primär User) verlangt.</p>
<p>Weder planloses präsentieren auf Massen-Plattformen wie Facebook, Twitter, MySpace etc. noch die Aussage “<em>das muss man jetzt überall bekannt machen</em>” helfen, wenn es um ernsthafte Inhalte, Qualität und – sehr wichtig – langfristige Positionierung geht.<br />
Crowdsourcing hat nur dann eine Chance, wenn die Qualität beim Wunsch nach vielen Usern nicht vernachlässigt wird.</p>
<p>Ein kleines Beispiel:<br />
Viele gehen zur Unterhaltung am Abend gerne mal in ein bestimmtes Lokal.<br />
Dieses Lokal kennt man und besucht es regelmäßig, weil einem das Publikum, das Flair und auch das Personal bzw. die Umgebung zusagt.<br />
Man sucht dieses Lokal also auf, weil es unseren Vorstellungen eines Lokals entspricht.<br />
Dieses Lokal wird aber vom Eigentümer entsprechend gepflegt – in Bezug auf Gäste, Stammkundschaft, Angebot etc.<br />
Wünsche oder Vorschläge nimmt der Eigentümer/Betreiber meist gerne auf und setzt sie dann um, wenn sie den Grundvorstellungen seines Lokals <strong>und</strong> seiner Kundschaft entsprechen &#8211; doch genau das ist entscheidend.<br />
Der Betreiber des Lokals verfolgt einen Zweck mit seinem Lokal, dem er Änderungen, Wünsche und Vorschläge unterordnet.<br />
So entstehen “Perlen” in der großen Masse der Lokale, weil der Kunde exakt weiß, was er dort zu welcher Qualität erwarten kann und darf.<br />
Umso wichtiger ist dies, wenn ein möglichst hoher Qualitätslevel gehalten oder erzielt werden soll.<br />
Würde der Betreiber jeden Vorschlag, Beitrag oder Wunsch eines (x-beliebigen) Kunden umsetzen, nur um diesem einen Kunden gerecht zu werden, würde das Lokal in Kürze seinen Stellenwert (auch in unseren Augen) verlieren und die Stammkundschaft (also uns) verlieren.</p>
<p>Genauso verhält es sich im Internet mit diversen Plattformen und ganz besonders im Bereich Crowdsourcing.</p>
<p><strong>Wen und was will ich erreichen?</strong></p>
<p>Diese Frage stellt das Herzstück jeglicher Bestrebung im Bereich Crowdsourcing dar.<br />
Erst wenn diese alles entscheidende Frage eindeutig und für jedermann verständlich formuliert werden kann, sind die nächsten Schritte relevant.</p>
<p>Ordnet man diese Frage aber einem sekundären Ziel (z. B. hohe Anzahl an Usern, starke User-Frequenz etc.) unter, ist das Projekt bereits zum Scheitern verurteilt, weil es sich selbst nicht tragen kann und seine eigentliche stabile Basis (das Ziel) bewusst schwächt.</p>
<p><strong>Crowdsourcing = Massenveranstaltung?</strong></p>
<p>Crowdsourcing ist eben keine “Massenveranstaltung”, wie man es des Öfteren liest oder es oft proklamiert wird.<br />
Crowdsourcing ist das Wissen, die Meinung und die Erfahrung derjenigen, die das Ziel des Projektes verfolgen, unterstützen und (im Idealfall) auch maßgeblich propagieren.<br />
Es ist daher ein sehr filigran zu steuerndes Prinzip, Massen (in Maßen) so anzusprechen, dass unter ständiger Kontrolle des gewünschten Ziels nur die für das Crowdsourcing-Projekt gewünschten und sinnvollen Inhalte gebündelt und zielorientiert bzw. effektiv genutzt werden können.</p>
<p>Die Masse kann nur dann als <em>Masse</em> wertvoll und zielgerichtet agieren, wenn sie eine klare Definition des vom Betreiber geplanten und gewünschten Ziels erhält.<br />
Doch auch dann ist es nicht entscheidend, ob es sich um eine “Masse” im herkömmlichen Sinne handelt (Tausende, Zehntausende, Hunderttausende?), sondern darum, welchen Wert diese Masse (u. U. sogar weniger als 1.000) für das Crowdsourcing-Projekt bindet.</p>
<p>Sinnloses, undefiniertes “<em>Herumstochern im Trüben</em>” führt dagegen zum gänzlichen Verlust des eigentlichen Wertes eines Crowdsourcing-Projektes.</p>
<p>Ein Beispiel dazu:<br />
Was nützt es dem Betreiber des o. g. Lokals, wenn er auch betrunkene Kunden in sein Lokal lässt, obwohl eigentlich nur eine bestimmte Klientel gehobenen Niveaus angesprochen und verköstigen werden soll?<br />
Die Stammkundschaft wird unverzüglich abwandern (denn genau, weil diese Gäste bislang nicht im Lokal waren, hat man es sich u. a. als Stammlokal ausgesucht) und wirklich “wertvolle” Neu-Kunden werden sich erst gar nicht in das Lokal begeben.</p>
<p>Diese aber jemals wieder in sein Lokal zu bekommen, bedarf mehrfacher personeller und finanzieller Anstrengungen, die der Betreiber niemals hätte aufwenden müssen, wenn er die Kriterien an seine Gäste grundsätzlich von Anfang an definiert hätte.</p>
<p><strong>Marketing ja, aber gezieltes “Social Media Marketing”</strong></p>
<p>Natürlich sind auch Crowdsourcing-Projekte auf Werbung und neuen Input von außen angewiesen, denn das ist ja auch der eigentliche Sinn eines Crowdsourcing-Projektes, aber das entscheidende Kriterium ist auch hierbei das “Wie”.</p>
<p>Wieder sind wir beim planlosen “<em>Herumstochern im Trüben</em>” oder auch “Gießkannenprinzip” genannt.<br />
Marketing auf allen denkbaren Plattformen, die nur ansatzweise ein entsprechendes Potenzial bieten – seien es User-Spezifikationen wie Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder einfach nur generelles Interesse – kann nicht als Grundlage für derartige Bemühungen herangezogen werden.<br />
Hier unterscheidet sich bisheriges Marketing grundlegend vom sog. “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media_Marketing" target="_blank">Social Media Marketing</a>”.</p>
<p>Im Social Media Marketing sind die Assoziationsmöglichkeit, die Bindungsfähigkeit an und die Identifikation eines Users mit einem Projekt, Produkt, einer Frage o. ä. ausschlaggebend.<br />
Diesen User erreicht man aber nicht durch einfaches “Werben” auf einer Plattform – dieser User muss mit für ihn relevanten und zum Teil auch wertvollen Inhalten gezielt angesprochen werden.<br />
Andernfalls erreiche ich genau jene Personen/User, die ich eigentlich nicht zur Förderung meines Crowdsourcing-Projektes benötige und möglicherweise sogar den oben erwähnten Effekt (siehe Lokal) verursachen.</p>
<p>Das Zauberwort lautet daher “<em>Mehrwert</em>” – aber beidseitig.<br />
Social Media Marketing basiert – wie die Social Networks selbst – auf Mehrwert.<br />
Werbung (im herkömmlichen Sinne) stellt in diesen Umgebungen keinen Mehrwert dar, sondern wird als Spam und störend empfunden.<br />
Um also den gewünschten User überhaupt ansprechen zu können, muss er an jenem Punkt “abgeholt” werden, an dem er entweder generelles Interesse gepaart mit hoher Identifikation (Beispiel: Hobby, Freundeskreis) oder grundlegendes Interesse (Beispiel: ausgeübter Beruf) mitbringt.</p>
<p><strong>Knowhow Marketing</strong></p>
<p>Ich gehe daher noch einen Schritt weiter und möchte es als “<em>Knowhow Marketi</em>ng” bezeichnen.<br />
Dabei ist <strong>nicht </strong>entscheidend, wie viele User man mit einer Marketing-Maßnahme erreicht, sondern wie viele potenzielle User damit erreicht werden, die ein ähnliches Knowhow besitzen und somit einerseits selbst die Inhalte als Mehrwert betrachten und gleichzeitig einen Mehrwert für das Ziel des Crowdsourcing-Projektes darstellen.</p>
<p><strong>Gibt es einen Mittelweg?</strong></p>
<p>Sicher gibt es diesen, aber er geht auf jeden Fall entweder zulasten der Quantität <em>oder</em> der Qualität.<br />
Den richtigen und für das Projekt maßgeblichen Mittelweg zu finden ist immer eine Gratwanderung und bedarf der oben erwähnten Erfahrung und des damit verbundenen Gespürs.</p>
<p><strong>Fazit:<br />
</strong>Crowdsourcing kann und wird nur dann die entsprechenden Erfolge feiern, wenn das Ziel zu keiner Zeit und bei keiner noch so ausgeklügelten (“lauten”) Aktion aus den Augen verloren wird, dem Ziel zwingend alles andere untergeordnet bleibt und neue Ansätze zur Kommunikation und Außen-Darstellung eingesetzt werden.<br />
Die Masse an Usern als Ziel für Crowdsourcing zu definieren, wird zwar kurzfristige Ergebnisse (in der Useranzahl) liefern, aber das Crowdsourcing-Projekt als solches ad absurdum führen und zum Scheitern verurteilen.</p>
<p>Viele Grüße Euch allen “da draußen”,<br />
Eric</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Auweia…Bing!</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 00:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaubliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Bing]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich habe Steve Ballmer dieser Tage schreien hören… ganz laut schreien hören.     Dieses Mal aber nicht aus Freude… Und ich ahne auch, dass das Thema “Web 2.0-Aktionen” bis auf weiteres bei Herrn Ballmer seit dem 01. August ganz tief in einer Schublade verschwunden ist. Zum Hintergrund: Microsoft hatte bis vor kurzem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich habe Steve Ballmer dieser Tage schreien hören… ganz laut schreien hören.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:01a77527-ec52-4d95-8c54-59480add22a7" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sUARLbDglK4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/sUARLbDglK4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=en"> </embed></object></div>
</div>
<p> </p>
<p>Dieses Mal aber nicht aus Freude…<br />
Und ich ahne auch, dass das Thema “Web 2.0-Aktionen” bis auf weiteres bei Herrn Ballmer seit dem 01. August ganz tief in einer Schublade verschwunden ist.</p>
<p>Zum Hintergrund:<br />
Microsoft hatte bis vor kurzem einen – bislang – äußerst wenig beachteten Song-Contest unter dem Titel “<a href="http://www.bing.com/community/blogs/search/archive/2009/07/20/ever-get-a-catchy-jingle-stuck-in-your-head.aspx">Microsoft “Bing Jingle” Contest</a>” für seine gleichnamige <a href="http://www.bing.com">Suchmaschine</a> veranstaltet.<br />
Doch das Ergebnis ist leider(!) ein Marketing-Desaster und erweckt deswegen nun umso mehr Interesse.</p>
<p>Vorab sollten aber drei Aspekte bei diesem Web 2.0-“Gehversuch” nicht unerwähnt bleiben:</p>
<ol>
<li>Den <a href="http://www.youtube.com/bing">Contest auf der Plattform “YouTube”</a> des Suchmaschinen-Konkurrenten Google zu veranstalten ist – gelinde ausgedrückt – mehr als unglücklich.</li>
<li>Microsoft versucht sich mit dieser Aktion immerhin weiter den eigenen Kunden zu öffnen – wenn auch etwas zaghaft und unbeholfen… aber immerhin.</li>
<li>Aus Fehlern kann auch Microsoft noch lernen…</li>
</ol>
<p>Dennoch bleiben Fragen offen, die diese Aktion mit sich brachte, zumal sich ein derart polarisierendes Unternehmen wie Microsoft eigentlich <strong>vorher</strong> überlegen sollte, wie und unter welchen Prämissen man einen (Web 2.0-) Wettbewerb veranstaltet.</p>
<p>Dass beim Preis eines 500 US$ American Express Geschenk-Schecks kein ernsthafter Komponist/Sänger auch nur ansatzweise die Tasten seines Synthesizers bemüht, war zu erwarten.<br />
Bei einer Anzahl von 27 Teilnehmern <strong>weltweit</strong> (zumindest habe ich die auf dem Bing-Kanal bei Youtube gezählt) kann man gewissermaßen von “<em>unter Ausschluss der Öffentlichkeit</em>” sprechen.</p>
<p>Abgesehen davon ist gänzlich unverständlich, warum bei einem <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Microsoft-Suchmaschine-Bing-soll-kommende-Woche-starten--100-Millionen-Dollar-Etat_84588.html">Marketing-Etat von 100 Mio. US$</a> nur ein so geringer Betrag exakt an jener Stelle zur Verfügung gestellt wird, an der das Zielpublikum (Internet-User und damit potentielle Such-Kunden) direkt erreicht werden kann.<br />
Noch dazu wurde der Betrag nicht in bar, sondern in Form eines Geschenk-Schecks ausgespielt, womit dieser noch nicht mal aus dem oben genannten Marketing-Etat geschöpft werden musste, sondern sich durch Werbung auf der Suchmaschine selbst finanziert.</p>
<p>Kurz &#8211; der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=h9DBynJUCS4">Gewinner</a> steht fest und scheint Microsoft selbst mehr als peinlich zu sein…</p>
<p>Natürlich lassen unter diesen Umständen die Unkenrufe nicht lange auf sich warten:</p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/08/08/bing-goes-the-internet/peinlicher-werbesong-fuer-microsoft-suchmaschine-bing.html"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="image" src="http://www.h-d-c.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/image.png" border="0" alt="image" width="429" height="374" /></a></p>
<p>(Screenshot <a href="http://www.bild.de/BILD/digital/internet/2009/08/08/bing-goes-the-internet/peinlicher-werbesong-fuer-microsoft-suchmaschine-bing.html">Bild-Zeitung</a>, vom 08.08.2009)</p>
<p>Aber am einfachsten ist es doch, sich selbst ein Bild vom Ergebnis zu machen:</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:84dfd488-0904-4b42-a444-ae3318d741fa" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: none; padding-top: 0px">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/h9DBynJUCS4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/h9DBynJUCS4&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6&amp;hl=en"></embed></object></div>
</div>
<p> </p>
<p>Der einzige Kommentar, den ich dazu noch abgeben möchte ist folgender:<br />
Bitte, bitte Microsoft, bringt nicht noch weitere solcher Katastrophen auf den Weg, denn sonst wird’s mit der ernsthaften Konkurrenz zu Google nix.</p>
<p>Viel Spaß Euch allen “da draußen”,<br />
Eric</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus Fehlern lernen oder einfach: “Es ist Deine Zeit, Vodafone!”</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=46</link>
		<comments>http://www.h-d-c.de/blog/?p=46#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 22:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaubliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 1.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurück zum Thema “Generation Upload” – zurück zu Vodafone und der unsäglichen Kampagne einer Agentur, deren Initialen ich besser nur noch nenne: S&#38;F. Was kann man aus dieser PR-Katastrophe lernen? Ganz einfach &#8211; wer mit den Massen des Web 2.0 kommunizieren möchte, muss die Massen des Web 2.0 zu Wort kommen lassen, ihnen zuhören und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück zum Thema “Generation Upload” – zurück zu Vodafone und der unsäglichen Kampagne einer Agentur, deren Initialen ich besser nur noch nenne: S&amp;F.</p>
<p><strong>Was kann man aus dieser PR-Katastrophe lernen?</strong></p>
<p>Ganz einfach &#8211; wer mit den Massen des Web 2.0 kommunizieren möchte, muss die Massen des Web 2.0 zu Wort kommen lassen, ihnen zuhören und sie (versuchen zu) verstehen.<br />
Dazu gehört auch, dass man die eigenen Probleme (im Falle Vodafone sind es Bandbreiten, vermeintliche Flatrates etc.) zunächst mit Hilfe dieser Masse analysiert und – besser noch – behebt, <strong>bevor</strong> man die Masse überheblich und selbstüberschätzend zum Kommunikationsträger bemühen möchte.</p>
<p><strong>Hätte, wäre, wenn…</strong></p>
<p>Warum hat Vodafone nicht vor Wochen/Monaten die Frage “<em>Was können wir besser machen?</em>” der durch S&amp;F formulierten “Generation Upload” öffentlich gestellt?<br />
Man hätte zuhören können, hätte lernen können, hätte sogar kostenlos sicher sehr wertvolle Ideen und Vorschläge erhalten und und und…</p>
<p>Mit diesen Informationen hätte man schließlich ein Angebot “schnüren” können, das der “Generation Upload” entspricht und sich mit diesem einfachen, aber sehr effektiven Schritt meilenweit vor Telekom und O2 katapultiert.</p>
<p>Warum nur hat man stattdessen “Biedermänner” (Scholz &amp; Friends -  ups, jetzt ist mir der Name doch noch rausgerutscht <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) ein veraltetes Produkt neu aufpolieren und es für einen stolzen Etat als vermeintlich aktuelles Produkt dem Fremd-Kunden “Generation Upload” offerieren lassen?<br />
Sitzt in den verantwortlichen Etagen bei Vodafone keine Person, die mit gesundem Menschenverstand den Pitch von S&amp;F betrachtet hat?</p>
<p><strong>Das Zauberwort “Mehrwert”</strong></p>
<p>In einem Blog habe ich einen entscheidenden Satz in einem Kommentar gelesen:</p>
<p>”<em>Welchen Grund sollte ich haben, zu Vodafone zu wechseln, wenn mir keine Vorteile daraus entstehen?</em>”</p>
<p>Genau <strong>das</strong> ist es… Web 2.0 bedeutet Mehrwert, denn die “Generation Upload” wechselt auch ein “Web 2.0”-Angebot nur dann, wenn der Wechsel einen Mehrwert bedeutet – unabhängig von Finanzkrise, Arbeitsmarktflaute und Steuerlöchern.</p>
<p>Warum wechselt kein User von Facebook zu den zahllosen ähnlichen Angeboten?<br />
Warum wechselt kein User von Twitter zu den unzähligen “Metoo”s?<br />
Und warum wechselt kein User von XING zu LinkedIn?</p>
<p>Richtig – der <em>Mehrwert</em> fehlt.<br />
Ein simples, aber entscheidendes Kriterium… und das nicht nur im Web 2.0.</p>
<p><strong>Vodafone als mahnendes oder lobendes Beispiel?</strong></p>
<p>Fehler sind aber auch dazu da, sie zu machen und aus ihnen zu lernen, denn Vodafone könnte noch handeln.<br />
Wie?</p>
<p>Ganz einfach:</p>
<ol>
<li><strong>Kampagne</strong> unter dem Thema “<em>Fehler aus denen wir gelernt haben</em>” <strong>sofort einstellen</strong>,</li>
<li>das <strong>“Web 2.0”</strong> <strong>befragen und zuhören</strong>,</li>
<li>dann <strong>ein echtes, mehrwertiges Angebot</strong> für die “Generation Upload” <strong>schnüren</strong> und</li>
<li><strong>schließlich</strong> Testimonial-frei <strong>an den Markt gehen</strong>.</li>
</ol>
<p><em>[Update, 20.07.09:<br />
Zumindest die Punkte 2 und 3 meiner Empfehlungen scheint man bei </em><a href="http://blog.vodafone.de/2009/07/17/resonanz-es-gab/" target="_blank"><em>vodafone</em></a><em> erkannt zu haben und will sie zumindest umsetzen.]</em></p>
<p>Vodafone kann jetzt die einmalige Chance nutzen, zukünftig nicht im Zusammenhang mit einem der größten Web 2.0-Desaster, sondern mit dem größten Lerneffekt lobend in Erinnerung zu bleiben.</p>
<p>Kann, wohlgemerkt – kann…</p>
<p>Viele Grüße Euch allen “da draußen”,<br />
Eric</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Überschwemmung bei Vodafone</title>
		<link>http://www.h-d-c.de/blog/?p=44</link>
		<comments>http://www.h-d-c.de/blog/?p=44#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 22:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric Haas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Unglaubliches]]></category>
		<category><![CDATA[Web 1.0]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.h-d-c.de/blog/?p=44</guid>
		<description><![CDATA[Die Geschichte, um die es hier geht, dürfte nahezu jedem bekannt sein. Ralf hat es äußerst treffend (Chapeau!), ausführlich und mit entsprechend zahlreichen Kommentaren hier zusammengefasst. Womit wir wieder bei dem leidgeprüften Thema “Unternehmens-Kommunikation mit dem und im Web 2.0” sind. Was lief schief? Vor einiger Zeit hatte ich hier auf meinem Blog die “Sieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte, um die es hier geht, dürfte nahezu jedem bekannt sein.<br />
Ralf hat es äußerst treffend (Chapeau!), ausführlich und mit entsprechend zahlreichen Kommentaren <a href="http://ralfschwartz.typepad.com/mc/2009/07/kurze-kritik-der-vodafone-pressekonferenz.html" target="_blank">hier zusammengefasst</a>.</p>
<p>Womit wir wieder bei dem leidgeprüften Thema “<em>Unternehmens-Kommunikation mit dem und im Web 2.0</em>” sind.</p>
<p><strong>Was lief schief?</strong></p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich hier auf meinem Blog die “<a href="http://www.h-d-c.de/blog/?p=14" target="_blank">Sieben Todsünden der Agenturen im Web 2.0</a>” veröffentlicht.<br />
Nahezu jede davon hat die, für die oben genannte Kampagne zuständige Agentur “Scholz &amp; Friends” (S&amp;F) begangen.</p>
<p>Warum hört man nicht auf die Erfahrung der Vielen?<br />
DAS ist Web 2.0!</p>
<p>Ein Großteil der massenhaft geäußerten Kritik an der Kampagne muss daher “Scholz &amp; Friends” über sich ergehen lassen, denn mit vermeintlich neuen Schuhen (Web 2.0) alte Wege (TV-, Radio- und Print-Kampagnen, PR-Twitterei, PR-Facebookerei etc.) zu beschreiten ist nicht neu und schon gar nicht web-zwo-nullig.<br />
Wer so berät, muss rücksichtslos dem Kunden gegenüber (ab einer bestimmten Höhe sind Etats dann doch zu verlockend) die hagelnde Kritik einstecken können, wenn nicht sogar erwartet haben.</p>
<p>Vodafone hingegen hat unbestritten einen gewagten Schritt in Richtung Web 2.0 gemacht und DAS ist lobenswert, erfreulich und zeigt Offenheit.</p>
<p>Aber auch dabei hat man 2 Kardinal-Fehler begangen:</p>
<ol>
<li>Man hat eine im Web 2.0 unerfahrene Agentur agieren und von dieser das Thema “Web 1.0”-ig aufbereiten lassen.</li>
<li>Das beworbene Angebot wurde unverändert über eine Zielgruppe gestülpt, die sich weder mit dem Angebot selbst, noch mit den eingesetzten Testimonials auch nur im Entferntesten identifizieren will, kann oder gar möchte.</li>
</ol>
<p>Nur zur ergänzenden Info:<br />
Da werden im oben erwähnten Kampagnen-Spot “Web 2.0”er gezeigt, die nahezu kaum einer der Web 2.0-Gemeinde kennt – geschweige denn deren Gesicht schon mal gesehen hat.</p>
<p><strong>Aber warum ist das so?</strong></p>
<p>Weil die einzelne Person im Web 2.0 – singulär betrachtet – unwichtig ist.<br />
Sie ist austauschbar – jeder im ”Web 2.0” ist austauschbar, auch wenn dies viele nicht wahr haben wollen und ihre – sorry – Profilneurosen lieber ausleben wollen.</p>
<p><a href="http://www.basicthinking.de" target="_blank">Basic Thinking</a>, ehemals Robert Basics Blog, hat es ungewollt und zugleich eindrucksvoll bewiesen. Robert hat seinen Blog medienwirksam versteigert und obwohl er dort nicht mehr aktiv ist, lebt der Blog weiter und bewahrt seine – in meinen Augen – wichtige Position. Die jetzige Person hinter “Basic Thinking” ist hingegen nur ganz wenigen bekannt oder bewusst.</p>
<p>Was aber wichtig ist, ist die Meinung der einzelnen und damit aller Personen im Web 2.0! Nicht mehr und nicht weniger!</p>
<p><strong>Das Web 2.0 ist ein Gewässer</strong></p>
<p>Jenen, die das Web 2.0 erklärt haben möchten, versuche ich es zunächst mit dem Vergleich zu einem Gewässer.</p>
<p>Ein einzelner Tropfen aus diesem Gewässer (See, Fluss, Bach etc.) ist – singulär betrachtet – belanglos und unwichtig.<br />
Genauso verhält es sich mit einer Person des “Web2.0”. Sie ist – ebenso singulär betrachtet – belanglos und unwichtig.<br />
Es gibt zwar spezielle Tropfen – im Web 2.0 als sogenannte “Multiplikatoren” oder “Alpha-Blogger” bezeichnet – aber im Endeffekt sind sie auch nur Tropfen.</p>
<p>Sie gar als Testimonials in einer Werbe-Kampagne einzusetzen, ist genauso irrelevant und ineffektiv wie dieser erwähnte Tropfen.<br />
Es interessiert einfach niemanden und keiner wird einen Bezug zu diesem Tropfen aufgebaut haben oder aufbauen können.</p>
<p>Das Web 2.0 aber ist die Gemeinschaft der Tropfen, deren Bewegung, deren Kraft und Macht – kurz: das Gewässer.<br />
Wie mächtig reale Gewässer (Seen, Flüsse, Bäche etc.) sein können, haben die Unwetter und Naturkatastrophen der letzten Jahre gezeigt.</p>
<p><strong>Missachtung wird bestraft</strong></p>
<p>Wer in der Nähe solcher Gewässer lebt, weiß wie viel Respekt, Vertrauen und Nähe man zu diesem Gewässer aufbauen kann und muss.<br />
Ignoranz, Egozentrik und Selbstüberschätzung hingegen werden bestraft.</p>
<p>Wer diesen Umstand beim Gewässer “Web 2.0” missachtet, wird schnell eines besseren belehrt – wie im oben genannten Fall “Scholz &amp; Friends” bzw. Vodafone.</p>
<p>Vodafone wird die aktuelle “Überschwemmung” sicher einiges an Bausubstanz gekostet haben und auch noch kosten, denn die Aufräum- und Renovierungsarbeiten sind – wie immer – sehr sehr teuer und langwierig.</p>
<p>Jetzt heißt es aus den gemachten Fehlern lernen und sich auf die Zukunft vorbereiten… es ist “Deine Zeit, Vodafone” <img src='http://www.h-d-c.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viele Grüße Euch allen “da draußen”,<br />
Eric</p>
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